Hereinspaziert !

             

Tipps für den Aufenthalt 

Unsere umzäunte Freilauffläche kommt dem natürlichen Bewegungsdrang und dem Bedürfnis nach Sozialkontakten des Hundes entgegen.

 

Damit der Besuch für alle Beteiligten positiv verläuft, möchten wir auf einige Punkte hinweisen, die beachtet werden sollten.

 

Läufige Hündinnen dürfen den Platz nicht betreten. Eine Läufigkeit dauert ca. 3-4 Wochen. In der gesamten Zeit dürfen läufige Hündinnen nicht auf die FLF!

(Auch abseits der fruchtbaren Tage riecht die läufige Hündin für Rüden – kastrierte wie unkastrierte – sehr spannend. Vor lauter überschießenden Hormonen neigen Rüden dazu, die Hündinnen zu bedrängen, während diese meist in eine Abwehrhaltung gehen, ausweichen und schnappen. Dies ist fürdie Tiere eher eine Stresssituation als ein entspanntes Spiel.)

Trächtigen Hündinnen sollen nur bis zur ca. 3./4.Woche auf die FLF. Trächtigkeit ist zwar keine Krankheit, aber es verändert die Tiere u.a. hormonell, und damit auch verhaltenstechnisch.

   

Die Freilauffläche ist kein "erziehungsfreier" Raum. Es gilt die Platzordnung.

 

Betreten des Platzes

 

Der Zugang erfolgt über eine Schleuse, auf der sich auch das Gebäude befindet. Dort sind Mülleimer, Kotbeutel, Erste-Hilfe-Kasten, Pinnwand, Flyer, Schubkarre, Spaten sowie weitere Materialien untergebracht.

Außen am Gebäude und innen hängt die Platzordnung. Bitte lesen! 

Vom Eingangsbereich ("Schleuse") aus gehen zwei Pforten zu den beiden Freilaufflächen ab.

 

Der Hund sollte ein Halsband tragen und die Freilauffläche unangeleint betreten (ein Geschirr ist nicht zu empfehlen, weil die Tiere sich beim Toben ineinander verhaken können). Das Geschirr kann im Schleusenbereich abgelegt werden.

 

Vorteilhaft kann sein, wenn Sie mit ihrem Hund zunächst auf die FLF gehen, auf der sich wenige oder keine Tiere befinden. So kann ihr Hund langsam ankommen und sich mit den Gerüchen und Reizen auseinandersetzen, ohne dass ihn gleich viele Artgenossen begrüßen. Das nimmt ihm häufig sehr viel Stress.

 

Bereits anwesende Hunde sollten sich nicht im Eingangsbereich der Freilauffläche befinden, um dem Neuankömmling den Eintritt zu erleichtern (bitte die Hunde von den Pforten abrufen oder sie abholen). 

 

Um eventuelle Hinterlassenschaften auf dem Gelände zu entfernen, stehen Kottüten und ein Mülleimer bereit.

 

Platzaufenthalt

 

Der Aufenthalt sollte stressfrei sein. Absprachen mit den anderen anwesenden Hundehaltern erleichtern den Umgang. Ein wichtiger Tipp:

 

Bleiben Sie in Bewegung!

Ihr Hund orientiert sich an Ihnen und kommt in der Regel nach. 

 

Fassen Sie keine anderen Hunde, die auf Sie zustürmen, an. Zeigen Sie durch Blickkontakt und ruhiger Stimmlage ihrem Hund an, dass alles o.k. ist. Halter eines unsicheren bzw. ängstlichen Hundes sollten immer gemeinsam mit ihm auf den Platz gehen. Die gesamte fläche des Platzes sollte ausgenutzt werden. 

 

Bitte beachten Sie, dass Hunde gerade an den Sitzbänken ihre Halter verteidigen. Sollte das passieren: sofort aufstehen und weggehen von der Bank! 

 

Wenn viele Menschen an einem Platz eng zusammenstehen, verunsichern sie den Hund und stressen ihn.
Ein Grund: die Individualdistanz wird unterschritten. 

 

Lassen Sie Ihren Hund beim Spielen nicht aus den Augen und nehmen Sie ruhig aber bestimmt Einfluss auf sein Verhalten, wenn er z.B. anfängt, andere Hunde zu mobben (aufreitet etc.).

(Wenn ein Hund vorne wegläuft und alle anderen Hunde hinterher laufen, dann ist das nicht unbedingt ein Zeichen von ausgelassenem Spiel, sondern oft ein Zeichen von Mobbing).

 

Greifen Sie bei Fehlverhalten Ihres Hundes immer besonnen ein und versuchen Sie, die anderen Hundehalter miteinzubeziehen.

 

Schlagen und übertriebene körperliche Gewalt gehören aber nicht zur Erziehung!

 

Wenn mehrere Hunde auf dem Gelände sind, beachten Sie bitte folgende Regeln:

 

  • Nicht mit dem eigenen Hund wild spielen, schon gar nicht mit Spielzeug oder Stock.
  • Den eigenen Hund nicht füttern, auch nicht mit Leckerlies.
  • Fremde Hunde nicht füttern oder anfassen.
  • Essen und Trinken nur in Bereichen, die für Hunde nicht zugänglich sind.
  • Kinder dürfen die Freilaufflächen zu ihrem eigenen Schutz nicht betreten.

 

Wenn doch mal etwas passiert:

 

Sollte es doch einmal zu einer ernsthaften Auseinandersetzung kommen, ist größte Vorsicht geboten. Deshalb können über das gesamte Areal Wassereimer bereit stehen, die im Falle eines Falles sehr hilfreich sind.

 

Hundehalter und Hunde, die nicht unmittelbar beteiligt sind, sollten sich sofort vom "Kampfplatz" entfernen (ggf. alle anleinen), bis die Situation geklärt ist.

 

Nach einer Attacke sollten die betroffenen Hunde mit einem Papiertaschentuch abgerieben werden, um mögliche Blutspuren zu sichten. Beißverletzungen sollten immer unmittelbar von einem Tierarzt untersucht werden, da Infektionen oft auch kleinste Wunden verschlimmern können.

 

Der Erste-Hilfe-Koffer befindet sich im Gebäude. Nach dessen Gebrauch bitte den Vorstand informieren, damit der Koffer entsprechend aufgefüllt werden kann.

 

Anmerkung:

 

Beobachten Sie Ihren Hund. Sollte er Anzeichen von Stress nach mehrmaligem Besuch auf der Fläche zeigen, sollten Sie sich weiteren Rat einholen.

 

Seien Sie nicht zu ängstlich, aber auch nicht zu unbedacht beim Besuch der Freilauffläche.

 

Weitere Informationen sind beim Vorstand erhältlich.